Fernweh-Forum


Die Veranstaltungsreihe „Fernweh-Forum“ ist ein monatlicher Treff für alle Reise-Interessierten.piktogramm rollstuhl

Berichte in Form von Dia- oder Überblendschauen wechselnder ReferentInnen werden – so weit möglich – mit landestypischen Gerichten angeboten.

Ziel ist es, Informationen über Reisen und Reisemöglichkeiten in fremde Länder, über die Menschen und ihre Kulturen weiter zu geben und außerdem ein Forum für den Erfahrungsaustausch unter Interessierten zu bieten.

Wenn Sie bei uns Ihre Adresse oder Ihre E-Mail hinterlassen, informieren wir Sie gerne über die kommenden Vorträge.

Die Veranstaltungen finden jeden 2. Donnerstag im Monat (Oktober bis April) statt.

Hier kann der aktuelle Flyer heruntergeladen werden.

Organisation: Anneliese Martin


Donnerstag, 12.10.17, 19 Uhr        4 € / 3 €

„Vietnam – ein Land im Aufbruch“

2017-oktober
Die Begegnung mit den Menschen und ihrem Alltag steht im Mittelpunkt der AV-Show. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit gemieteten Mopeds geht es vom Norden Vietnams, entlang der chinesischen Grenze, über Hanoi und Hue, bis hinunter nach Tuy Hòa. Zum Teil auf dem neuen Hô Chi Minh-Highway sowie kreuz und quer durch interessante Landschaften wird das sehr junge Land erkundet, das sich nach vielen Jahren Kolonialismus, Krieg und kommunistischer Herrschaft seit etwa 30 Jahren nach und nach öffnet. Die wirtschaftliche Entwicklung und der gewonnene Wohlstand machen Vietnam zu einem prosperierenden Land mit neuem Selbstbewusstsein und großen Hoffnungen für die Zukunft seiner meist jungen Bevölkerung. Das Spannungsverhältnis zwischen traditionellem, dörflichem Leben und dem modernen Leben in den Städten ist hochinteressant, natürlich auch die Sicht der jungen Leute auf Vergangenheit und Zukunft. Es sind die interessanten Begegnungen, die hier im Vordergrund stehen, die armen Menschen, die als Tagelöhner auf dem Land leben, und die Student*innen in den großen Städten, die mit großem Optimismus nach vorne schauen. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Vietnames*innen mit großer Tatkraft und viel Energie an der Zukunft ihres Landes arbeiten.

Referent*innen: Christine Hagner und Philipp Wieder


Donnerstag, 09.11.17, 19 Uhr        4 € / 3 €

„Cuba – Reisevision“

2017-november

Cuba es mas! Ja, Kuba ist mehr! Mehr als das, was Lars Hofmann während seines vierwöchigen Aufenthaltes im Februar 2012 erlebte. Aber auch vielmehr, als das, was wir bei uns in den Medien lesen, sehen oder hören. Seit der Annäherung von und an Amerika bekommt das Land in den Medien mehr Aufmerksamkeit und das Reise-Interesse steigt deutlich an. Kuba ist so gegensätzlich und polarisierend: einerseits die Revolutionäre um Fidel Castro und Che Guevara, andererseits der Wunsch vieler Menschen nach mehr Freiheit und Modernisierung. Einerseits traditionelle Musik, wie wir sie aus dem „Buena Vista Social Club“ kennen, andererseits die Musik der jungen Menschen, wie Reggaeton und Punk.
Die wunderschönen kolonialen Städte mit ihrer faszinierenden Architektur spiegeln die kulturelle Vielfalt des Landes wider. Leider sind viele Bauten dem Verfall preisgegeben.
Die Natur ist so vielfältig wie abwechslungsreich: endlose Traumstände, subtropischer Regenwald, riesige Tabakfelder, spannende Tierwelten, tiefe Täler und ein knapp 2000 m hoher Berg – klar, dass Lars Hofmann da hoch musste! Und die Kubaner*innen mit ihrer Lebenseinstellung und ihren Erlebnissen, über die sie gern erzählen.

Referent: Lars Hofmann


Donnerstag, 14.12.17, 19 Uhr        4 € / 3 €

„Zeitenwandel“ – Eine Reise durch 500 Jahre europäische Geschichte

Zingst

Sepp Martin bleibt bei dieser Reise in Europa, sucht also nicht Fremdes in weit entfernten Gegenden der Welt. Es ist auch kein reiner Reisebericht. Nein, er verfolgt die historische Entwicklung in Europa auf einer Reise durch die Zeit und beschränkt sich dabei auf die letzten 500 Jahre. Ausgehend von einem kleinen Dorf in den Alpen ist Venedig die zweite Station. Deutlich ist in dieser Handelsmetropole aus dem 15. Jahrhundert der Zahn der Zeit zu sehen. In St. Petersburg ist der Reichtum der Zarenzeit, insbesondere aus der Zeit von Peter dem Großen und Katharina II., etwa 1700 bis 1800, zu erkennen. Der nächste Zeitsprung führt in die Gegenwart. In der Stadt Wolfsburg prägt das Auto die Architektur. Die letzte Station dieser Reise ist Paris und dort vor allem der Stadtteil La Defense mit seinen Hochhäusern.
Auf dem Weg von einer kleinen ländlichen Ansiedlung nach Paris mit seinen gigantischen, aber anonym wirkenden Bauten, drängt sich die Frage auf, ob bzw. in welchen Bereichen des Lebens die historische Entwicklung wirklich ein Fortschritt war.

Referent: Sepp Martin


Donnerstag, 11.01.18, 19 Uhr        4 € / 3 €

„Im Herzen des Inkareiches“ – Mit Bus, Taxi, Zug und Fahrrad unterwegs in Peru

2018-januar

Die Reise durch das Land der Inkas beginnt in Cusco, wo sich die Bäumlers zum Akklimatisieren fünf Tage Zeit nehmen – immerhin liegt der „Nabel der Welt“, wie die Inkas Cusco nannten, auf 3400 m Höhe. Von Cusco aus radeln sie ins Valle Sagrado de los Incas, ins Heilige Tal der Inkas. Von dort führt sie ein Abstecher mit der Bahn ins legendenumwobene Machu Picchu, Perus bekannteste Sehenswürdigkeit. Sie besuchen nicht nur die beeindruckenden Inkaruinen von Ollantaytambo und Pisac, sondern werden von den Quechuas auch in die Webkünste der andinen Bevölkerung eingeführt. Sie bekommen Einblicke in die Technik des Maisbierbrauens und lernen die Geheimnisse der Meerschweinchenzucht kennen. Ein weiteres Abenteuer ist die Teilnahme an einer Lama-Trekking-Tour. Schließlich fahren sie mit dem Bus zum Cañón del Colca, dem zweittiefsten Canyon der Welt, und besuchen die „weiße Stadt“ Arequipa, die „Stadt des ewigen Frühlings“. Den Abschluss bildet dann der Aufenthalt in Perus quirliger Hauptstadt Lima.

Referent: Peter Bäumler


Donnerstag, 08.02.18, 19 Uhr        4 € / 3 €

„Azoren: Perlen im Atlantik“

2018-februar

Mitten im Atlantik, vom Golfstrom umspült, befinden sich die Azoren, neun vom Vulkanismus geprägte Inseln von urwüchsiger Schönheit. Sechs davon hat das Erlanger Ehepaar auf seiner mehrwöchigen Reise besucht und dabei auch den höchsten Berg Portugals, den direkt vom Meer aufsteigenden 2351 m hohen Vulkan Pico bestiegen.
Was macht den Reiz und die Faszination dieser Inselgruppe auf der Grenze zwischen Europa und Amerika aus?
Die Azoren begeistern mit ihrer einzigartigen, üppigen Vegetation, azurblauen Kraterseen und tief hinabstürzenden Wasserfällen. Von blühenden Hortensien gesäumte Wege führen den Wanderer in eine faszinierende Bergwelt und in nebelverhangene Lorbeerwälder.
Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, mit dem Schlauchboot zur Walbeobachtung aufs Meer hinauszufahren. Die Azoren sind ein wahrer Tummelplatz für Wale und Delfine.
Erleben Sie das spezielle Flair und die Naturschönheiten dieser Inselgruppe weit draußen im Atlantik.

Referent*innen: Almut und Günter Simon


 

Donnerstag, 08.03.2018   19 Uhr       4 € / 3 €

Uganda – unbekanntes Land am Äquator

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Unter dem Motto „Afrika, ein vergessener Kontinent?“ bereist das Biologen-Ehepaar aus Erlangen seit vielen Jahren die ostafrikanischen Länder entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruchs. Nach ihren Erlebnissen in Kenia (Teil 1) besuchen sie nun Uganda (Teil 2), ein vom Tourismus noch weitgehend unentdecktes Land am Äquator.
Die Beiden schauen sich die Heimat der Berggorillas an und heften sich an die Fersen von Schimpansen. Sie erwandern die märchenhaften Nebelwälder des ugandischen Hochgebirges und erkunden die Savannenlandschaften mit ihrer Tierwelt. Sie schwimmen in kristallklaren Bergseen und beobachten im benachbarten Kongo einen brodelnden Lavasee. Auf einem Insel-Archipel inmitten des Lake Victoria erholen sie sich von ihren Strapazen.
Der live kommentierte Vortrag zeigt nicht nur die landschaftlichen Höhepunkte, sondern bringt in vielen Begegnungen mit den Menschen die Probleme des Landes zur Sprache. Beide Reisenden engagieren sich heute in verschiedenen Schul- und Waisenhausprojekten.

Referent: Herbert Zick


Donnerstag, 12.04.2018   19 Uhr       4 € / 3 €

Das blaue Herz der Steppe – Der Aralsee, das einstige Meer

2018-april

Begleiten Sie den Reisefotografen Wolfgang Köper zum „blauen Herz der Steppe“. So nennen die Menschen dort den Aralsee – ihr einstiges Meer, der in einer bizarren Landschaft zwischen Kasachstan und Usbekistan liegt. Nehmen Sie Teil an den  persönlichen Geschichten der Menschen, die vom Verschwinden des Wassers erzählen und sich an eines der größten Binnengewässer der Erde erinnern. Erfahren Sie, wie sich die Lebensbedingungen in den letzten 40 Jahren verändert haben. Diese Multivisionsshow fasziniert mit bestechenden Bildern und mit Flugaufnahmen einer Drohne. Die Musik stammt aus der Region und aus historischem Filmmaterial.
Der Fotograf entdeckte in mehreren Reisen die völlig unbekannte und ganz besondere Natur des ehemaligen Seebeckens.
Diese Multivisionsshow dokumentiert aber auch ein geologisches Phänomen, das erst durch aktuelle Funde und Ausgrabungen die rätselhafte Geschichte des Aralsees in Zentralasien neu beschreibt.

Referent: Wolfgang Köper